Retro Horror trifft modernes Chaos
Mit V/H/S/85 kehrt die bekannte Found-Footage-Reihe zurück und liefert erneut verstörende Kurzgeschichten, die sich tief ins Gedächtnis brennen. Dieses Mal führt uns der Film in die düstere Ära der 80er – eine Zeit voller analogem Rauschen, VHS-Kassetten und unheimlicher Geheimnisse.
Eine Reise in den analogen Horror
Der Film setzt konsequent auf den nostalgischen Look alter Videokassetten. Flimmern, Bildstörungen und rohe Kameraführung erzeugen eine authentische Atmosphäre, die den Zuschauer direkt in die Handlung zieht. Gerade dieser Stil macht den Reiz von V/H/S/85 aus und hebt ihn von klassischen Horrorfilmen ab.
Mehrere Geschichten – ein verstörendes Gesamtbild
Wie gewohnt besteht der Film aus mehreren Kurzepisoden, die lose miteinander verbunden sind. Jede Geschichte bringt ihren eigenen Horror mit sich:
- Unheimliche Experimente mit fatalen Konsequenzen
- Paranormale Begegnungen, die keine Erklärung zulassen
- Brutale und überraschende Wendungen
Nicht jede Episode ist gleich stark, doch genau diese Vielfalt sorgt für Spannung und Abwechslung.
Atmosphäre statt Mainstream-Schock
V/H/S/85 setzt weniger auf billige Jumpscares, sondern vielmehr auf unterschwellige Bedrohung und verstörende Bilder. Der Film verlangt Aufmerksamkeit und belohnt Zuschauer, die sich auf das ungewöhnliche Konzept einlassen.
Fazit
Ein Muss für Fans von Found-Footage und experimentellem Horror. V/H/S/85 überzeugt durch seinen einzigartigen Stil, kreative Ideen und eine düstere Atmosphäre, die lange nachwirkt. Wer klassischen Horror erwartet, wird überrascht – im besten Sinne.
Bewertung: 7,5/10
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