Vegan - Gothic Mode wie du nachhaltige Dark Art Styles lebst

Vegan. Ein Wort, das du täglich auf Food‑Verpackungen, in Insta‑Feeds, auf Festivalständen und in Diskussionen über Klima und Tierethik siehst. Für uns bei Easure bedeutet vegan weit mehr als ein Trend: Es beschreibt einen Lebensstil, der Tierleid vermeidet, Ressourcen schont und trotzdem Raum lässt für Dark Art, Metal und Gothic‑Ästhetik im Alltag.

In diesem Glossar‑Eintrag nehmen wir dich an die Hand und erklären vegan von Grund auf – sprachlich, historisch, ethisch, gesundheitlich und im Kontext von Kleidung, Kosmetik und Gothic‑Lifestyle.

Was bedeutet „vegan“ auf Deutsch?

Im Kern beschreibt vegan eine Lebensweise, bei der du konsequent auf Produkte tierischen Ursprungs verzichtest – nicht nur beim Essen, sondern, je nach persönlichem Anspruch, auch bei Kleidung, Kosmetik, Deko und Alltagsprodukten.

Kurzdefinition:

  • Vegan essen: keine Produkte von Tieren, also kein Fleisch, Fisch, Milch, Eier, Honig, Gelatine, tierische Fette oder versteckte tierische Zusätze.
  • Vegan leben: zusätzlich kein Leder, Pelz, Wolle, Seide, Federn und keine Produkte, die an Tieren getestet wurden oder tierische Bestandteile enthalten.

Im Alltag taucht „vegan“ sowohl als Adjektiv („vegane Ernährung“, „veganes Leder“, „vegane Schokolade“) als auch als Substantiv („Veganer“, „Veganerin“) auf.

Was ist vegan und vegetarisch – wo liegt der Unterschied?

  • Vegetarisch: kein Fleisch und kein Fisch, aber Milchprodukte, Eier und oft Honig.
  • Vegan: weder Fleisch noch Fisch, noch Milch, noch Eier, noch Honig oder andere tierische Bestandteile.

Du kannst dir das so merken: Jede vegane Ernährung ist vegetarisch, aber nicht jede vegetarische Ernährung ist vegan.

Vegan – Wortherkunft und Sprachgeschichte

Das Wort „vegan“ ist relativ jung, die Idee dahinter aber alt.

Entstehung des Wortes

Der Begriff entstand in den 1940er‑Jahren in England. Der Aktivist Donald Watson, Gründer der „Vegan Society“, suchte ein Wort für Menschen, die weiter gehen als Vegetarier und konsequent alle Tierprodukte ablehnen. Er nahm den Anfang und das Ende des Wortes „vegetarian“vegetan – und formte daraus: vegan. (dictionary.com)

Seitdem steht „vegan“ international für eine strenge Form des Vegetarismus, die auch Milch, Eier und andere Tierprodukte ausschließt.

Was bedeutet „vegan“ auf Deutsch?

Im deutschen Sprachgebrauch umfasst „vegan“:

  • Ernährung ohne tierische Lebensmittel
  • Produkte ohne tierische Bestandteile
  • Lebensstil, der Tierleid meidet, soweit praktikabel

Daraus entwickelte sich das Substantiv „Veganismus“ – die philosophische und praktische Grundhaltung, die hinter dem veganen Lebensstil steht. (de.wikipedia.org)

Veganismus – mehr als Ernährung

Veganismus als Ethik

Veganismus beschreibt nicht nur eine Diät, sondern eine ethische Position: Tiere gelten nicht als Ware, Ressource oder Dekoration, sondern als fühlende Lebewesen mit eigenem Wert.

Viele Veganer:innen lehnen Produkte und Praktiken ab, die Tiere ausbeuten oder töten, zum Beispiel:

  • Tierhaltung in der industriellen Landwirtschaft
  • Tierversuche für Kosmetik und Haushaltsprodukte
  • Ledermode und Pelz
  • Zirkusse mit Tieren, Delfinarien und ähnliche Angebote

In dieser Sichtweise wirkt Veganismus wie ein alltäglicher Boykott von Tierausbeutung – du triffst bei jedem Einkauf Entscheidungen, die deine Haltung widerspiegeln.

Formen des Veganismus

Im Alltag tauchen verschiedene Begriffe auf:

  • Ernährungsvegan / pflanzenbasiert: Fokus liegt auf der Ernährung – jemand isst vegan, trägt aber vielleicht noch Lederstiefel.
  • Ethisch vegan: Ernährung, Kleidung, Kosmetik, Freizeitangebote – alles richtet sich konsequent daran aus, Tierleid zu vermeiden. (en.wikipedia.org)
  • Umwelt‑ oder gesundheitsmotiviert vegan: Motivation entsteht primär aus Klima‑, Ressourcen‑ oder Gesundheitsgründen, die ethische Dimension wächst oft mit der Zeit nach.

Für uns bei Easure ist vegan immer auch eine Frage von Haltung: Wenn wir PU‑Kunstleder‑Choker oder vegane Textilien wählen, passt das zu unserer Idee von Gothic: dunkel, nonkonform, aber nicht auf Kosten der Schwächsten.

Vegan Zeichen: Woran erkennst du vegane Produkte?

Du stehst vor dem Regal, der Festival‑Foodtruck duftet, ein neuer Choker blinkt dir online entgegen – und du fragst dich: „Ist das vegan?“

Bekannte Vegan‑Siegel

Es existieren verschiedene Kennzeichnungen, die dir helfen:

Siegel/Begriff Was es grob bedeutet
V‑Label (vegan) International genutztes Label, das vegane Lebensmittel bzw. Produkte kennzeichnet.
Veganblume (The Vegan Society) Britisches Siegel für Produkte ohne Tierbestandteile und ohne Tierversuche.
„Vegan“ ohne offizielles Siegel Hersteller kennzeichnet ein Produkt als vegan, oft nach eigenen Kriterien.
Biozyklisch‑vegan / bio‑vegan Landwirtschaft ohne Tierhaltung und ohne tierische Dünger. (de.wikipedia.org)

Wichtig: „Vegan“ ist kein offizielles EU‑Bio‑Label. Einige Vegan‑Angaben beruhen auf Eigenangaben von Herstellern.

Gesetzliche Definition für vegane Lebensmittel

In Deutschland definiert die Verbraucherschutzministerkonferenz seit 2016, was „vegan“ bei Lebensmitteln bedeutet. Kurz gefasst:

Ein Lebensmittel gilt als vegan, wenn weder Zutaten noch Hilfsstoffe tierischen Ursprungs auf irgendeiner Produktionsstufe verwendet wurden. Dazu zählen auch unscheinbare Stoffe wie Gelatine als Klärmittel oder tierische Trägerstoffe in Aromen. (de.wikipedia.org)

Für dich in der Praxis heißt das:

  • Zutatenliste checken
  • Auf Siegel achten
  • Bei Unsicherheit beim Hersteller nachfragen

Ist vegan gesund?

Die Frage „Ist vegan gesund?“ taucht in nahezu jeder Diskussion auf. Die ehrliche Antwort: Vegan kann sehr gesund sein – wenn du die Ernährung gut planst.

Einschätzung von Fachgesellschaften

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bewertet eine gut geplante vegane Ernährung für gesunde Erwachsene inzwischen als möglich und mit Vorteilen verbunden, zum Beispiel für die Versorgung mit Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen und gesättigten Fettsäuren. Für bestimmte Gruppen empfiehlt sie jedoch eine besonders sorgfältige Planung und Supplementierung, zum Beispiel bei Vitamin B12. (dge.de)

Potenzielle Vorteile einer veganen Ernährung

Studien verknüpfen vegan geprägte Kostmuster unter anderem mit:

  • günstigerem Körpergewicht
  • niedrigerem LDL‑Cholesterin
  • reduzierten Risiken für bestimmte Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen
  • höherer Aufnahme von Ballaststoffen und vielen Vitaminen (dge.de)

Diese Effekte hängen stark davon ab, wie die vegane Ernährung aussieht: Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn und Nüsse bilden ein anderes Profil als tägliche Fertigburger und Zuckerbomben.

Mögliche Nährstofflücken

Eine ungeplante vegane Ernährung führt leichter zu Mängeln, vor allem bei:

  • Vitamin B12
  • Vitamin D
  • Jod
  • Omega‑3‑Fettsäuren (langkettig)
  • Eisen, Zink, Kalzium

Veganer:innen setzen deshalb häufig auf:

  • angereicherte Lebensmittel
  • gezielt gewählte pflanzliche Quellen
  • Nahrungsergänzungen (besonders B12)

Für dich bedeutet das: Vegan funktioniert gesund, wenn du dich informierst, Blutwerte checken lässt und deine Lebensmittelauswahl bewusst triffst. Bei besonderen Lebensphasen wie Schwangerschaft, Stillzeit oder bei Kindern gehört eine engmaschige ärztliche Begleitung unbedingt dazu. (dge.de)

Veganer Lebensstil: mehr als Essen

Vegan leben bedeutet oft, das komplette Konsumverhalten zu hinterfragen. Viele Vegan‑Starter beginnen mit der Ernährung und merken schnell: Kleidung, Kosmetik, Festival‑Merch – überall stecken Tiere drin.

Vegan im Alltag

Ein veganer Lebensstil bezieht häufig ein:

  • Kleidung ohne Leder, Pelz, Wolle, Seide, Daunen
  • Schuhe und Accessoires aus Kunstleder oder innovativen pflanzlichen Materialien
  • Kosmetik ohne Tierbestandteile und ohne Tierversuche
  • Verzicht auf Freizeitangebote mit Tieren
  • Fokus auf pflanzenbasierte, ressourcenschonende Produkte

Gerade in der Gothic‑ und Alternativszene passen diese Entscheidungen erstaunlich gut: Viele Motive spielen mit Tod, Knochen, Baphomet, Dämonen und Dunkelheit – ohne echtes Tierblut, echte Knochen oder echtes Leder zu brauchen.

Bei Easure setzen wir deshalb gezielt auf vegane und nachhaltige Alternativen, etwa bei PU‑Kunstleder‑Chokern in Kategorien wie Gothic Choker und BDSM‑Choker aus PU‑Kunstleder , Chokern aus BioThane oder bei handbedruckten Bio‑Textilien, die deinen Dark‑Art‑Look tragen, ohne Tierhaut auf deiner Haut zu verlangen.

Vegan in der Gothic‑Mode: Kunstleder, Bio‑Baumwolle und Dark Identity

Vegane Materialien im Gothic‑Kontext

Wenn du vegan lebst und trotzdem Gürtel, Choker, Boots‑Vibes und Fetisch‑Ästhetik liebst, brauchst du Materialwissen:

Häufige vegane Materialien in Kleidung und Accessoires:

  • Bio‑Baumwolle – Grundlage vieler Shirts und Hoodies, atmungsaktiv und ressourcenschonender als konventionelle Baumwolle.
  • PU‑Kunstleder – ideal für Choker, Armbänder, Gürtel; bringt den Look von Leder ohne Tierhäute.
  • Synthetische Fasern wie Polyester, Elasthan, Polyamid – sinnvoll, wenn du Funktion, Stretch oder besondere Strukturen im Stoff brauchst.
  • Metall – Edelstahl, Zinklegierungen und andere Metalle für Schmuck, Ringe, Ketten und Pins.

In unseren Kollektionen mit Gothic‑Kleidung und Accessoires legen wir großen Wert darauf, vegane Optionen zu bieten – zum Beispiel in Bereichen wie Gothic Kleidung, Gothic Schmuck oder Gothic Choker. So passt dein Look zu deiner Haltung.

Warum vegan für viele Goths Sinn ergibt

Die Gothic‑Subkultur dreht sich um:

  • Bewusstsein für Vergänglichkeit
  • Kritik an Oberflächlichkeit und Massenkultur
  • Sensible Wahrnehmung von Leid, Tod und Ausgrenzung

Für viele Gothic‑Fans passt dazu ein Lebensstil, der Tierleid bewusst reduziert, Ressourcen schont und nicht blind dem Konsum folgt. Vegan zu leben verstärkt deine Dark Identity: Du trägst Symbole des Todes und der Nacht – und entscheidest dich zugleich dafür, weniger Leid zu verursachen.

Vegan Produkte: Lebensmittel, Mode, Kosmetik

Wenn du „vegan Produkte“ suchst, stolperst du über mehrere Welten:

  1. Lebensmittel
  2. Kleidung und Schuhe
  3. Schmuck, Accessoires, Home‑Deko
  4. Kosmetik und Drogerieartikel

Vegan in der Lebensmittelwelt

Beispiele für von Natur aus vegane Lebensmittel:

  • Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse, Samen
  • Pflanzenöle, Kräuter, Gewürze
  • Viele Brot‑ und Teigwaren (je nach Rezept)
  • Pflanzendrinks, Tofu, Tempeh, Seitan, Lupinenprodukte

Kritisch sind zum Beispiel:

  • Gelatine in Süßigkeiten
  • Molkepulver oder Milchzucker in Chips oder Backwaren
  • Honig in Müsli oder Dressings
  • Tierische Fette oder Schmalz in Gebäck

Beim Lebensmitteleinkauf hilft dir ein Blick auf vegane Kennzeichnungen und die Zutatenliste. Angebote wie „Vegan‑Regale“ in Supermärkten oder eigene Rubriken auf Plattformen (zum Beispiel die Kategorie „vegane Ernährung“ großer Händler) zeigen, wie stark der vegane Markt wächst. (de.wikipedia.org)

Vegan in der Modewelt

Hier trennt sich oft „vegan“ von „Bio“ oder „Fairtrade“:

  • Vegan: kein Leder, keine Wolle, kein Pelz, keine Seide, keine Tierbestandteile in Farben oder Klebstoffen.
  • Nachhaltig: ressourcenschonende Produktion, faire Löhne, langlebige Materialien.
  • Gothic‑Mode: zusätzlich besondere Ästhetik, Motive und Schnitte.

Bei Easure kombinieren wir diese Ebenen dort, wo es passt: handbedruckte Bio‑Baumwolle, vegane Materialien und Dark‑Art‑Prints mit Symbolik von Baphomet über Sensenmann bis Tarot – du findest das etwa in unseren Kollektionen Easure Shirts aus Bio‑Baumwolle oder Easure Hoodies.

So verbindest du veganen Lifestyle, Nachhaltigkeit und Gothic‑Identität in einem Outfit.

Vegan in der Kosmetik: tierversuchsfrei und ohne Tierbestandteile

Vegan in der Kosmetik bedeutet:

  • keine Tierbestandteile (z. B. Bienenwachs, Lanolin, Karmin, Kollagen, Keratin tierischen Ursprungs)
  • häufig zusätzlich keine Tierversuche

Wichtig: „Tierversuchsfrei“ heißt nicht automatisch „vegan“, und „vegan“ heißt nicht automatisch „tierversuchsfrei“, auch wenn viele Marken beides kombinieren.

Wenn du Haarfarben, Make‑up oder Pflegeprodukte kaufst – etwa bunte Haarfarben wie Directions, die in Alternativ‑Szenen beliebt sind – achte auf:

  • Vegan‑Siegel
  • Hinweise zu Tierversuchen
  • Inhaltsstofflisten (Karmin, Bienenwachs etc. meiden)

Auf Easure findest du im Bereich Haarfarbe Produkte und Ratgeber, die dir helfen, deine veganen und auffälligen Looks umzusetzen, ohne Tiere im Farbtopf.

Vegan Wikipedia & Wissensquellen – warum ein Glossar‑Eintrag?

Wer „vegan“ googelt, landet häufig bei Wikipedia, bei großen NGOs, bei Ernährungsportalen oder bei Umwelt‑Organisationen. Diese Quellen liefern viele Fakten:

  • historische Entwicklung
  • gesundheitliche Studien
  • Klima‑ und Ressourcenzahlen
  • rechtliche Definitionen

Was oft fehlt: Ein Zugang, der deine Szene, deinen Style und deine Lebensrealität als Gothic‑Fan spiegelt.

Genau deshalb existiert dieser Glossar‑Eintrag: Er verbindet fundierte Infos rund um Veganismus mit dem, was du auf Easure lebst – Dark Art, Horror‑Kultur, Festivals, Clubnächte und alternative Mode, die zu deinen Werten passt.

Wenn du tiefer in die kulturelle Seite der Szene eintauchen willst, lohnt sich ein Blick auf unseren Blog, wo du siehst, wie sich Lifestyle, Kunst und Haltung verbinden.

Vegan und Nachhaltigkeit: Klima, Ressourcen, Tiere

Ein häufiger Grund für den Umstieg auf eine vegane Ernährung ist der Blick auf Umwelt und Klima.

Die Produktion tierischer Lebensmittel verbraucht:

  • große Flächen für Futtermittel
  • viele Ressourcen (Wasser, Energie)
  • führt zu Emissionen wie Methan und Lachgas

Pflanzenbasierte Ernährung reduziert diese Belastungen oft deutlich. Viele Umwelt‑Organisationen empfehlen vegane oder zumindest deutlich pflanzenlastige Kostmuster als Hebel, um den persönlichen ökologischen Fußabdruck zu senken. (de.wikipedia.org)

Dazu kommt: Biologisch‑vegane Landwirtschaft streicht nicht nur chemisch‑synthetische Mittel, sondern auch tierische Dünger wie Gülle, Hornspäne oder Blutmehl und produziert Lebensmittel ohne Nutztierhaltung. (de.wikipedia.org)

Für dich als Konsument:in heißt das, dass du mit veganen Entscheidungen oft gleichzeitig Klima, Böden und Tiere entlastest.

Vegan im Alltag: Einstieg und Stolpersteine

Ein veganer Alltag entsteht selten über Nacht. Viele starten mit „Veganuary“, dem internationalen Aktionsmonat im Januar, der zum Ausprobieren einer veganen Ernährung einlädt. Die Teilnahme wächst jedes Jahr und zeigt, wie stark der vegane Lebensstil in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. (en.wikipedia.org)

Typische Schritte in einen veganen Lebensstil

  1. Bewusstwerden: Dokumentationen, Bücher, Posts aus der Szene – die emotionale und rationale Auseinandersetzung beginnt.
  2. Ernährungsumstellung: Zuerst zuhause, später in Kantine, Restaurants, auf Festivals.
  3. Produkt‑Check: Kosmetik, Putzmittel, Kleidung, Accessoires – alles kommt gedanklich auf den Prüfstand.
  4. Community‑Anbindung: Austausch mit anderen Veganer:innen, Rezepte, Tipps, Unterstützung.
  5. Feinjustierung: Blutwerte, Supplemente, nachhaltigere Produkte, bio‑vegane Optionen.

Gerade in Subkulturen wie der Gothic‑Szene, in der Nonkonformität und eigenes Denken gelten, verläuft dieser Prozess oft bewusst und reflektiert – du stellst gewohnte Muster infrage und baust dir deinen eigenen, konsequenten Stil.

Was ist vegan – Beispiele aus Essen, Mode und Szene

Um „vegan“ greifbar zu machen, helfen konkrete Beispiele.

Beispiele: Was ist vegan, was nicht?

Lebensmittel (vereinfacht):

  • Vegan: Gemüse‑Curry mit Kokosmilch, Linsensuppe, Hummus, Hafer‑Cappuccino, Falafel‑Wrap, Pasta mit Tomatensauce ohne Käse.
  • Nicht vegan: Käsepizza, Rührei, Milchschokolade, Honig‑Senf‑Dressing, Joghurt, Gummibärchen mit Gelatine.

Mode & Accessoires:

  • Vegan: Bio‑Baumwoll‑Shirt mit Dark‑Art‑Print, PU‑Choker, Edelstahlschmuck, Stoffbeutel, Kunstledergürtel.
  • Nicht vegan: Lederschuhe, Wollmantel, Seidentuch, Daunenjacke.

Auf Easure findest du viele dieser veganen Mode‑Beispiele unter anderem in den Bereichen Gothic Kleidung und Gothic Accessoires – von T‑Shirts bis zu Chokern, die dein Statement auch ohne Tierbestandteile tragen.

FAQ zu vegan

Ist vegan gesund?

Eine gut geplante vegane Ernährung unterstützt deine Gesundheit, liefert viele Ballaststoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe und hilft, bestimmte Zivilisationskrankheiten zu reduzieren. Gleichzeitig brauchst du ein Auge auf kritische Nährstoffe wie Vitamin B12, Vitamin D, Jod und Eisen. Fachgesellschaften betonen, dass vegane Ernährung für Erwachsene funktioniert, wenn du dich informierst, abwechslungsreich isst und Nährstoffe wie B12 sicher abdeckst. Damit wird aus der Frage „Ist vegan gesund?“ eher die Frage: Wie gestaltest du deinen veganen Lebensstil sinnvoll? (dge.de)

Was bedeutet vegan auf Deutsch genau?

„Vegan“ bedeutet auf Deutsch, dass keine Produkte von Tieren genutzt werden – weder beim Essen noch, je nach persönlicher Konsequenz, bei Kleidung, Kosmetik oder Alltagsprodukten. Vegane Ernährung verzichtet auf Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Honig und alle versteckten tierischen Inhaltsstoffe. Ein veganer Lebensstil geht darüber hinaus und meidet Leder, Wolle, Pelz, Seide und tierversuchsbasierte Produkte. Der übergeordnete Begriff „Veganismus“ beschreibt diese Ethik und Praxis.

Was ist vegan und vegetarisch – worin liegt der Unterschied?

Vegetarisch verzichtet auf Fleisch und Fisch, lässt aber Milchprodukte, Eier und häufig Honig zu. Vegan geht einen Schritt weiter und schließt alle direkten und indirekten Tierprodukte aus – vom Steak über Käse bis hin zu Gelatine und Bienenwachs. Wenn du also wissen willst, „Was ist vegan und vegetarisch?“, hilft ein Satz: Vegetarier:innen meiden Tierkörper, Veganer:innen meiden Tierkörper und Tierprodukte.

Ist vegan immer nachhaltig?

Vegan reduziert in vielen Fällen den ökologischen Fußabdruck, weil pflanzliche Lebensmittel tendenziell weniger Fläche, Wasser und Energie als tierische Erzeugnisse brauchen. Trotzdem hängt Nachhaltigkeit von Produktion, Transport, Verpackung und Anbauweisen ab. Bio‑vegane Landwirtschaft zeigt, wie pflanzliche Nahrungserzeugung ohne Tierhaltung und ohne chemisch‑synthetische Dünger funktioniert. Vegan bildet also eine starke Grundlage für Nachhaltigkeit, braucht aber trotzdem bewusste Produktwahl. (de.wikipedia.org)

Vegan Zeichen – woran erkenne ich vegane Produkte?

Vegane Produkte erkennst du an Siegeln wie dem V‑Label („vegan“) oder der Veganblume sowie an klaren Kennzeichnungen wie „100 % vegan“ auf der Verpackung. Bei Lebensmitteln definieren in Deutschland Beschlüsse der Verbraucherschutzministerkonferenz, wann ein Produkt offiziell als vegan gilt, also ohne Zutaten und Hilfsstoffe tierischer Herkunft. Für Mode und Kosmetik existieren zusätzliche Label, etwa für tierversuchsfreie oder zertifiziert vegane Produkte. Ein Blick auf die Zutatenliste und Herstellerangaben bleibt trotzdem wichtig. (de.wikipedia.org)

Vegan Wortherkunft – woher kommt das Wort „vegan“?

Das Wort „vegan“ entstand in den 1940er‑Jahren in England. Donald Watson, Mitgründer der Vegan Society, nahm die ersten und letzten Buchstaben von „vegetarian“ und schuf damit „vegan“. Ziel war, die strengere Form des Vegetarismus sprachlich abzugrenzen – eine Lebensweise, die alle Tierprodukte ausschließt. Inzwischen steht der Begriff weltweit für Veganismus und findet sich in vielen Sprachen nahezu unverändert wieder. (dictionary.com)

Kann man als Veganer Brot essen?

Ja, du kannst als Veganer:in viele Brotsorten bedenkenlos essen, vor allem klassische Misch‑ und Vollkornbrote, die aus Mehl, Wasser, Hefe oder Sauerteig und Salz bestehen. Problematisch sind Brote und Brötchen mit Milch, Butter, Joghurt, Ei, Schmalz, Honig oder Molkepulver, die nicht vegan sind. In Bäckereien und Supermärkten findest du oft explizit als „vegan“ gekennzeichnete Backwaren. Ein Blick auf die Zutatenliste oder eine kurze Nachfrage hilft dir, vegane Produkte sicher zu erkennen.

Mehr informationen findest du unter:

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