Directions

Directions

Wenn du nach Haartönung auf der Suche bist, stolperst du früher oder später über ein Wort: Directions. Diese Kult-Haartönung taucht auf Festivalfotos, in Clubtoiletten und in Badspiegeln auf – immer dann, wenn jemand sein Inneres buchstäblich nach außen färbt. In diesem Guide von Easure bekommst du einen umfassenden Überblick über Directions Haarfarbe, Anwendung, typische Fehler, besondere Nuancen wie Directions Rubine.

Hinweis vorab: In diesem Artikel geht es um die semipermanente, direktziehende Directions Haarfarbe (La Riche). Du findest sie im Easure Shop in der Kategorie Directions Haarfarbe – inklusive vielen Nuancen von Schwarz bis Neon.

Was ist Directions Haarfarbe überhaupt?

Directions ist eine semipermanente, direktziehende Haartönung. Direktziehend bedeutet: Die Farbpigmente legen sich auf und in die obere Schicht deiner Haare, ohne mit einem Entwickler wie Peroxid angerührt zu werden. Du trägst die Farbe direkt aus dem Tiegel auf, ohne Mischen mit Oxidationsmitteln.

Die wichtigsten Eigenschaften von Directions im Überblick:

  • Semipermanent: Die Farbe wächst nicht raus wie klassische permanente Haarfarbe, sondern wäscht sich nach und nach aus.
  • Ohne Ammoniak und ohne Peroxid: Directions beschädigt die Haarstruktur weniger stark als viele Oxidationsfarben.
  • Vegan und tierversuchsfrei: Für viele ein klares Argument.
  • Extrem viele Nuancen: Von Pastell über knallig bis sehr dunkel – darunter Klassiker wie Directions Rubine, Turquoise, Midnight Blue, Plum oder Ebony.
  • Mischbar: Du kannst mehrere Directions Farbtöne miteinander mischen und mit Spülung aufhellen.

Für wen eignet sich Directions?

Directions passt zu dir, wenn du:

  • Alternative-Styles lebst und Farbe Teil deines Ausdrucks ist,
  • vegane, tierversuchsfreie Produkte bevorzugst,
  • gerne experimentierst und Looks wechselst,
  • bereit bist, dein Haar vorher zu blondieren, wenn du extreme Leuchtkraft möchtest.

Warum Directions in der Alternativszene Kultstatus hat

Knallige Haarfarben sind längst nicht mehr nur ein Teenager-Experiment. In der Alternativszene sind sie Teil eines bewussten ästhetischen Statements. Directions spielt dabei eine zentrale Rolle, weil die Marke seit Jahrzehnten neben Bands, Clubnächten und Festivals existiert.

Was Directions so ikonisch macht:

  • Farbintensität: Töne wie Plum, Atlantic Blue, Rubine oder Dark Tulip erzeugen auf aufgehelltem Haar eine Tiefe
  • Kontrolle über das Verblassen: Während permanente Farben oft in undefinierbare Mischfarben kippen, verblassen Directions Tönungen meistens in nachvollziehbaren Stufen. Du steuerst, wie lange der Look bleibt, über Waschhäufigkeit, Shampoo und Pflege.
  • Experimentierfreiheit: Da du keinen Entwickler brauchst, kannst du spontan mischen, Pastelltöne kreieren, Dip-Dye probieren oder nur einzelne Strähnen setzen.
  • Werte: Vegan, tierversuchsfrei und ohne Ammoniak spricht direkt die Szene an, die ohnehin kritisch auf Konsum, Tierleid und Ausbeutung blickt.

Grundlagen: Wie Directions Haarfarbe funktioniert

Damit du verstehst, warum dein Ergebnis manchmal anders aussieht als auf Instagram, lohnt ein kurzer Blick auf das Funktionsprinzip.

1. Direktziehende Pigmente
Directions Haarfarbe enthält fertig entwickelte Pigmente, die sich auf die äußere Schicht des Haares legen und teilweise einlagern. Es findet keine chemische Aufhellung der Naturhaarfarbe statt. Deswegen wird deine Ausgangsfarbe nicht heller – nur überdeckt oder getönt.

2. Haarstruktur als Schlüssel
Je poröser dein Haar, desto stärker verankern sich die Pigmente. Blondiertes Haar nimmt Directions intensiver auf und hält die Farbe länger. Gesundes, unbehandeltes Haar gibt die Tönung häufig schneller wieder ab oder nimmt sie weniger gleichmäßig an.

3. Kein Oxidationsprozess
Im Gegensatz zu vielen Drogerie-Haarfarben reagieren Directions Farbpigmente nicht mit einem Entwickler. Das bedeutet:

  • Keine Aufhellung,
  • wesentlich geringere strukturelle Schäden,
  • Farben lassen sich leichter variieren, auffrischen und übertönen.

4. Semipermanente Haltbarkeit
Die Angabe „hält bis zu X Haarwäschen“ ist nur eine grobe Orientierung. Faktoren wie:

  • Häufigkeit des Haarewaschens,
  • Art des Shampoos (Sulfate, pH-Wert),
  • Hitzeeinwirkung (Glätteisen, Föhn),
  • UV-Strahlung

beeinflussen, wie schnell deine Directions Farbe verblasst.

Die Directions Farbkarte: Orientierung im Farbdschungel

Wenn du zum ersten Mal vor einer Directions Farbkarte stehst, wirkt sie wie ein Süßigkeitenregal: Plum, Rubine, Turquoise, Midnight Blue, Ebony, Lilac, Flamingo Pink, Apple Green, White Toner und viele mehr. Jede Nuance hat ihren eigenen Charakter.

Wie liest du die Directions Farbkarte richtig?

  • Sie zeigt dir, wie die Farbe auf ideal vorbereitetem, sehr hellem Haar wirkt.
  • Dunklere Naturhaarfarben liefern schwächere oder andere Ergebnisse als auf der Farbkarte dargestellt.
  • Zwischentöne entstehen durch Mischen – die Farbkarte liefert nur die Basis.

Typische Kategorien auf der Directions Farbkarte:

  • Blau- und Grüntöne: Turquoise, Atlantic Blue, Midnight Blue, Apple Green, Alpine Green
  • Rot- und Pinktöne: Rubine, Pillarbox Red, Dark Tulip, Rose Red, Flamingo Pink
  • Lila- und Violetttöne: Plum, Violet, Lavender
  • Dunkel- und Naturtöne: Ebony, Dark Tulip (je nach Untergrund), mögliche Kombinationen mit White Toner
  • Specials: White Toner für Gelbneutralisation, Silver für graue bis silbrige Effekte

Wenn du dich in Ruhe inspirieren möchtest, findest du in unserer Kategorie Haarfarben neben Directions auch andere Marken und passende Produkte für komplette Farbkonzepte.

Vorbereitung: Was du vor der Directions Anwendung klären solltest

Bevor du die Handschuhe überstreifst und die Farbe aufdrehst, brauchst du einen Plan. Eine gute Vorbereitung entscheidet über ein gleichmäßiges, intensives Ergebnis.

1. Ausgangshaarfarbe analysieren

Frage dich:

  • Wie dunkel ist dein Haar aktuell?
  • Ist es naturbelassen, bereits gefärbt oder stark blondiert?
  • Gibt es Flecken, Banding oder unterschiedliche Stufen?

Grundregel: Je heller und gleichmäßiger dein Haar, desto näher kommst du an die Darstellung der Directions Farbkarte heran.

2. Blondierung ja oder nein?

Für knallige Directions-Farben wie Turquoise, Rubine, Atlantic Blue oder Flamingo Pink brauchst du meist eine aufgehellte Basis. Dafür eignen sich spezielle Blondierungen, etwa aus der Kategorie Blondierung.

Wenn du nur einen leichten Farbschimmer auf naturbraunem Haar möchtest oder sehr dunkle Töne nutzt (Plum, Ebony, Dark Tulip), kommst du manchmal ohne Vollblondierung aus – das Ergebnis wirkt dann allerdings dezenter und weniger leuchtend.

3. Haarzustand checken

Blondierung stresst die Haarstruktur. Prüfe:

  • Bricht dein Haar leicht?
  • Fühlt es sich extrem trocken an?
  • Sind viele Spitzen bereits weiß und gummiartig?

Zu stark geschädigtes Haar saugt Directions Pigmente ungleichmäßig auf. Plane im Zweifel einen Haarschnitt vor der Färbung und setze eher auf reichhaltige Pflege und weniger aggressive Aufhellung.

4. Allergietest und Hautschutz

Auch wenn Directions im Vergleich zu vielen Oxidationsfarben als verträglich gilt, lohnt sich ein kurzer Test:

  • Eine kleine Menge Farbe in die Armbeuge oder hinter das Ohr geben,
  • einige Stunden einwirken lassen,
  • auf Reaktionen achten (Rötung, Jucken, Brennen).

Zusätzlich schützt du deine Haut mit:

  • Creme entlang des Haaransatzes und an den Ohren,
  • alter Kleidung oder Umhang,
  • Handschuhen.

Schritt-für-Schritt: Directions Anwendung erklärt

Die Directions Anwendung wirkt auf den ersten Blick simpel, trotzdem schleichen sich oft typische Fehler ein. Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die du zu Hause gut umsetzen kannst.

1. Haare waschen und vorbereiten

  • Wasche dein Haar mit einem tiefenreinigenden Shampoo oder einem Shampoo ohne Silikone.
  • Verzichte direkt vor der Färbung auf reichhaltige Kuren oder Silikonspülungen, weil sie eine Barriere auf der Haaroberfläche bilden.
  • Trockne dein Haar mit dem Handtuch, bis es handtuchtrocken ist: nicht tropfnass, aber auch nicht komplett trocken.

Tipp: Kämme dein Haar sorgfältig durch, damit du später jede Strähne gleichmäßig mit Directions Haarfarbe erwischst.

2. Directions Haarfarbe vorbereiten

  • Öffne den Tiegel und rühre die Farbe kurz durch, damit sich eventuell abgesetzte Pigmente wieder verteilen.
  • Wenn du einen Pastellton wünschst, mische die Directions Farbe mit einer weißen, silikonfreien Spülung in einer Schale.
  • Wenn du zwei oder mehr Töne kombinierst, mische sie zuerst gründlich, bis eine homogene Farbe entsteht.

Wichtiger Punkt: Directions Haarfarbe wird nicht mit Entwickler gemischt. Nutze sie pur oder mit Conditioner – niemals mit Peroxid.

3. Auftragen: Strähne für Strähne

  • Teile dein Haar in Sektionen ein (z. B. Oberkopf, Seiten, Hinterkopf).
  • Trage die Directions Tönung mit einem Färbepinsel Strähne für Strähne auf.
  • Achte darauf, jede Strähne komplett zu sättigen – auch Unterseiten und Spitzen.
  • Kämme die Farbe mit einem grobzinkigen Kamm durch, um sie gleichmäßig zu verteilen.

Die Menge hängt von der Haarlänge ab. Für schulterlanges Haar reichen oft 50 ml; bei sehr langem oder dichtem Haar brauchst du entsprechend mehr.

4. Einwirkzeit und Wärme

Empfohlene Einwirkzeit: 15–30 Minuten. Viele lassen Directions aber bewusst länger einwirken, um die Intensität zu pushen. Da kein Entwickler aktiv wird, verschiebt sich die Haarstruktur nicht durch Oxidation.

Optional kannst du:

  • eine Duschhaube aufsetzen,
  • mit vorsichtiger Warmluft arbeiten,
  • das Haar in Folie wickeln, um die Wärme zu halten.

Achte trotzdem darauf, dass deine Kopfhaut nicht unangenehm heiß wird.

5. Ausspülen

  • Spüle dein Haar mit lauwarmem Wasser aus, bis das Wasser fast klar läuft.
  • Verzichte direkt nach der Directions Anwendung auf Shampoo.
  • Du kannst eine leichte Spülung nutzen, wenn sich das Haar nach dem Färben rau anfühlt.

Trockne dein Haar anschließend wie gewohnt und bewundere dein Ergebnis im Spiegel.

Typische Fehler bei der Directions Anwendung – und wie du sie vermeidest

Viele Frustmomente mit Directions Haarfarbe haben ähnliche Ursachen. Hier die häufigsten Fehler und Lösungsansätze.

1. Ungewaschenes, stark gepflegtes Haar
Schwere Kuren, Silikonseren oder Öle blockieren die Pigmente. Wasche dein Haar vor der Directions Anwendung gründlich und nutze nur leichte Pflege.

2. Ungleichmäßige Blondierung
Wenn dein Untergrund fleckig, gelb-orange oder mehrstufig ist, wirkt auch die Directions Tönung fleckig. Plane lieber eine saubere Ausgangsbasis mit einer guten Blondierung aus unserer Kategorie Blondierung.

3. Zu kurze Einwirkzeit
Wer Directions nur 5–10 Minuten im Haar lässt, baut die Farbe häufig schwächer auf als in den Produktbildern. 20–30 Minuten Einwirkzeit liefern meist deutlich bessere Ergebnisse.

4. Falsche Farberwartung (besonders bei Rubine)
Wenn du in deinem Kopf ein tiefdunkles Weinrot hast, aber Rubine auf einem hellen, neutralen Blond einsetzt, kommt eher Neon-Magenta heraus. In solchen Fällen lohnt ein Teststrähnchen oder die Kombination mit dunkleren Tönen.

5. Nach jeder Wäsche tiefenreinigendes Shampoo
Klar, das holt Pigmente schnell wieder aus dem Haar. Wenn du die Farbe aber länger behalten möchtest, nutze milde Shampoos und lauwarmes Wasser.

Haltbarkeit und Verblassen: Wie lange hält Directions?

Es existiert keine pauschale Antwort. Die Haltbarkeit der Directions Haarfarbe hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Haarstruktur: Poröses, blondiertes Haar hält Pigmente oft länger, Naturhaar gibt sie schneller ab.
  • Farbtiefe: Dunkle, rote und violette Directions Töne (z. B. Plum, Rubine, Dark Tulip) halten meist länger als Pastelltöne.
  • Pflege: Milde Shampoos, kühle Wassertemperatur und wenig Hitze erhalten die Intensität.
  • Häufigkeit der Haarwäsche: Je seltener du wäschst, desto länger bleibt die Farbe intensiv.

Realistische Spanne:
Von etwa 5–8 Haarwäschen bei Pastelltönen bis hin zu mehreren Wochen bei dunklen Pigmentbomben wie Plum oder Rubine. Auf sehr hellem, stark blondiertem Haar können Restpigmente länger im Haar bleiben und nur langsam ausblassen.

Kontrolliertes Verblassen
Für viele gehört das kontrollierte Verblassen zum Style. Ein zunächst intensives Midnight Blue kann sich zu einem rauchigen Blau-Grau entwickeln, Rubine verblasst in sanftere Pinktöne. Wenn du unterschiedliche Phasen einkalkulierst, gestaltest du deinen Look über mehrere Wochen hinweg gezielt.

Farben mischen: Eigene Directions Nuancen kreieren

Ein großer Reiz von Directions liegt in der Mischbarkeit der Nuancen. Du bist nicht an die Farbkarte gebunden, sondern mischst dir dein eigenes Signature-Rot, Pastell-Flieder oder Petrolgrün.

Grundregeln beim Mischen:

  • Mische nur Farben, die du vorher in einer Schale zusammenrührst – nicht direkt auf dem Kopf.
  • Teste deine Mischung auf einem weißen Blatt Papier oder einer Strähne synthetischen Haars, um ein Gefühl für den Ton zu bekommen.
  • Merke dir ungefähr die Mischverhältnisse, wenn du das Ergebnis später nachbauen möchtest.

Beliebte Mischideen:

  • Rubine + Dark Tulip für ein dunkleres, weniger neonartiges Rot-Magenta
  • Midnight Blue + Turquoise für ein tiefes Petrol
  • Plum + Violet für ein intensives, mystisches Lila mit tiefem Unterton.
  • Jede Directions-Farbe + weiße Spülung für Pastellvarianten (z. B. Pastell-Rosa, Pastell-Lila).

Wichtig: Der Untergrund bestimmt immer mit, wie dein gemischter Ton am Ende aussieht. Ein leicht gelblicher Blondton macht dein Pastell eher warm, ein neutraler bis kühler Untergrund hält es klarer.

Directions auf deutsch: Begriffe, die dir bei der Recherche begegnen

Wenn du nach „Directions auf deutsch“ suchst, stolperst du über viele Fachbegriffe aus dem Friseurbereich, die oft unklar bleiben. Hier eine kurze Orientierung.

  • Semipermanente Haarfarbe / Haartönung: Farbe, die sich mit der Zeit auswäscht und die Haarstruktur nur minimal verändert.
  • Direktziehende Haarfarbe: Pigmente, die ohne Entwickler direkt auf das Haar aufgetragen werden, wie Directions.
  • Oxidative Haarfarbe: Klassische dauerhafte Haarfarbe, die mit Entwickler (Peroxid) angerührt wird und das Haar aufhellt oder dauerhaft pigmentiert.
  • Weiß-Toner / White Toner: Produkt, das gelbliche Blondtöne neutralisiert und in Richtung Weißblond verschiebt.
  • Pastellhaarfarbe: Stark verdünnte, helle Töne, die auf sehr hellem Haar sichtbar werden.

Wenn du Begriffe wie „direktziehende Haarfarbe“, „semipermanent“ oder „Toner“ in Beschreibungen im Haarfarbenzubehör oder bei Haartönung liest, weißt du künftig, wie das mit Directions zusammenhängt.

Pflege nach der Färbung: So bleibt deine Directions Haarfarbe länger stark

Nachdem du deine Wunschfarbe erreicht hast, geht es darum, die Leuchtkraft möglichst lange zu halten, ohne deine Haare zu ruinieren.

1. Shampoo und Waschfrequenz

  • Nutze milde Shampoos ohne harte Sulfate.
  • Wasche eher mit lauwarmem als heißem Wasser, um die Schuppenschicht geschlossen zu halten.
  • Lege Waschtage bewusst – je seltener, desto länger bleiben die Pigmente aktiv.

2. Pflegeprodukte

  • Verwende Spülungen und Haarkuren, die dein Haar stärken, aber nicht extrem beschichten.
  • Silicone müssen nicht komplett tabu sein, können aber das erneute Eindringen von Pigmenten erschweren, wenn du häufig nachfärbst.
  • Leave-in-Produkte schützen vor Hitze und UV-Strahlung.

3. Hitze und Styling

  • Reduziere Glätteisen und Lockenstab auf ein Minimum.
  • Nutze Hitzeschutz, wenn du stylst.
  • Lass dein Haar öfter an der Luft trocknen, statt es heiß zu föhnen.

4. Auffrischen mit Directions

  • Mische eine kleine Menge deiner Directions Haarfarbe mit Spülung.
  • Verteile die Mischung wie eine Kur im gewaschenen, handtuchtrockenen Haar.
  • Lasse sie 10–20 Minuten einwirken und spüle dann aus.

So frischt du deinen Ton auf, ohne jedes Mal eine komplette Färbeprozedur zu starten.

Farbumschwung: Wie du Directions wieder loswirst oder wechselst

Irgendwann kommt der Moment, in dem du deinen Look ändern willst: von Rubine zu Midnight Blue, von knallig zu dezent oder zurück zu Naturhaar.

1. Geduldig auswaschen

  • Wasche häufiger mit einem etwas stärkeren Shampoo.
  • Nutze Anti-Schuppen-Shampoo nur gezielt, da es die Kopfhaut belasten kann.
  • Gönn deinem Haar danach reichhaltige Pflege.

2. Farbentzug und Reinigung

Es existieren spezielle Produkte zum Pigmententzug, die sanfter als Blondierungen arbeiten. Sie entfernen aber nicht jede Directions Nuance restlos und greifen die Haarstruktur teilweise ebenfalls an. Plane immer Erholungsphasen für dein Haar ein.

3. Neutralisieren mit Gegenton

Bei leichten Restschimmern kannst du manchmal mit Komplementärfarben arbeiten, etwa:

  • Grünstichige Reste mit rötlichen Tönen ausgleichen,
  • Gelbstich mit Violetttönen (Toner) neutralisieren.

Dieser Weg erfordert Erfahrung und Tests an einzelnen Strähnen, damit kein Matschton entsteht.

4. Von Directions zu natürlichen Tönen

Wenn du zurück zu einer natürlicheren Haarfarbe gehen möchtest:

  • Lasse möglichst viele Pigmente auswaschen.
  • Lass dich im Zweifel professionell beraten, bevor du mit permanenter Farbe überpigmentierte Directions Reste überdeckst.
  • Arbeite mit leichten Tönungen in Naturnuancen, bevor du radikale Schritte wagst.

Safety Basics: Sicher mit Directions Haarfarbe umgehen

Auch wenn Directions im Vergleich zu vielen anderen Färbeprodukten als relativ schonend gilt, bleibt Haarfarbe ein Produkt, mit dem du verantwortungsvoll umgehen solltest.

1. Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden

  • Trage beim Auftragen Handschuhe.
  • Achte darauf, dass keine Farbe in deine Augen oder in den Mund gelangt.
  • Wenn doch, spüle sofort gründlich mit Wasser und kontaktiere im Zweifelsfall einen Arzt.

2. Allergietest durchführen

Auch vegane, ammoniakfreie Farben können Allergien auslösen. Der kurze Test an der Haut vor der ersten Anwendung spart dir im Ernstfall viel Stress.

3. Arbeitsumgebung schützen

  • Decke Badfliesen, Waschbecken und Möbel mit Folie oder alten Handtüchern ab.
  • Wische Farbspritzer sofort ab, da Directions auch Kunststoff und Silikonfugen verfärben kann.

4. Umgang mit Kindern und Haustieren

  • Bewahre Tiegel außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
  • Lass Haustiere nicht an offenen Tiegeln lecken oder mit Farbtropfen in Berührung kommen.

Wie du den passenden Directions-Ton für deinen Teint und Style findest

Nicht jede Haarfarbe passt zu jedem Teint, jeder Gesichtsform und jedem Style. Trotzdem existiert kein starres Regelwerk. Am Ende zählt, womit du dich stimmig fühlst.

1. Hautton und Unterton

  • Bei kühlen Hautuntertönen (leichter Rosastich) wirken blaue, violette und kühle Rottöne wie Plum, Midnight Blue oder ein kühles Rubine oft harmonisch.
  • Bei warmen Untertönen (leicht goldener oder olivfarbener Haut) passen Rubine mit warmem Schimmer, Dark Tulip oder Petroltöne sehr gut.
  • Neutraler Teint verträgt fast jede Directions Nuance – du entscheidest über Stil, nicht über Regeln.

2. Kontrastlevel

  • Wenn du sehr hellhäutig bist und fast ausschließlich Schwarz trägst, verstärken Neonfarben den Kontrast zu einem dramatischen Look.
  • Wenn du eher gedeckte Looks magst, passen dunklere Töne wie Ebony, Plum oder tiefes Midnight Blue.

Häufige Fragen zu Directions Haarfarbe

Wie wendet man Directions Haarfarbe richtig an?

Für eine saubere Directions Anwendung wäschst du dein Haar zunächst mit einem silikonfreien Shampoo, trocknest es mit dem Handtuch und trägst die Directions Haarfarbe auf das handtuchtrockene Haar auf. Teile dein Haar in Sektionen, trage die Tönung Strähne für Strähne mit einem Pinsel auf und kämme sie gründlich durch. Lass die semipermanente Farbe 15–30 Minuten einwirken, spüle sie mit lauwarmem Wasser aus und verzichte direkt danach auf Shampoo. So nutzt du die direktziehende Wirkung der Directions optimal.

Wie lange hält Directions Haarfarbe im Haar?

Die Haltbarkeit von Directions Haarfarbe hängt von Haarstruktur, Pflege und Farbton ab. Dunkle Nuancen und Rottöne wie Directions Rubine, Plum oder Dark Tulip halten oft mehrere Wochen und überstehen acht oder mehr Haarwäschen, während Pastelltöne schneller verblassen. Sulfatfreie Shampoos, kühles Wasser und wenig Hitze sorgen dafür, dass deine Directions Tönung länger intensiv bleibt und harmonisch ausblendet.

Welche Haarfarbe brauche ich für Directions, damit die Farben leuchten?

Für intensive, leuchtende Ergebnisse sollte dein Haar vor der Directions Anwendung möglichst hell und gleichmäßig blondiert sein, oft im Bereich Blondstufe 9–10. Besonders Neon- und Knalltöne wie Turquoise, Flamingo Pink oder Directions Rubine entfalten ihre volle Strahlkraft nur auf stark aufgehelltem Haar. Auf mittleren bis dunklen Naturhaarfarben wirkt Directions eher als Schimmer oder leichte Tönung und kommt nicht so kräftig heraus wie auf der Directions Farbkarte.

Ist Directions Haarfarbe vegan und tierversuchsfrei?

Ja, Directions Haarfarbe gilt als vegan und tierversuchsfrei. Die Formulierung verzichtet auf tierische Inhaltsstoffe, enthält kein Ammoniak und keinen Peroxid-Entwickler. Damit passt Directions gut zu einem Lifestyle, in dem vegane Haarfarbe, nachhaltige Mode und alternative Werte zusammengehören. 

Welche Farbe ist Directions Rubine genau – eher rot oder pink?

Directions Rubine liegt zwischen Rot und Pink, mit deutlichem Magenta-Unterton. Auf sehr hellem, neutral blondem Haar wirkt Rubine oft wie ein leuchtendes Neon-Magenta, während es auf leicht gelblichem Blond eher wie ein intensives Pink-Rot aussieht. Wenn du ein klassisches Dunkelrot erwartest, passt eine Kombination aus Rubine und dunkleren Tönen wie Dark Tulip oder Plum besser. Die Darstellung auf der Directions Farbkarte orientiert sich immer an sehr hell blondiertem Haar, auf dunklerem Untergrund fällt das Ergebnis deutlich dezenter aus.

Kann ich Directions Haarfarbe mit Conditioner mischen, um Pastell zu bekommen?

Ja, du kannst Directions Haarfarbe mit einer weißen, silikonfreien Spülung mischen, um Pastelltöne zu erzeugen. Gib dafür etwas Directions Tönung in eine Schale und hell sie Schritt für Schritt mit Conditioner auf, bis der gewünschte Pastellton entsteht. Diese Mischung wirkt am besten auf sehr hell blondiertem Haar, da dunklere Untergründe die zarte Farbe stark abschwächen. Achte darauf, die Pastellmischung gründlich zu verrühren und sie sofort zu verwenden, damit sich Pigmente und Pflege gleichmäßig im Haar verteilen.

Wie entferne ich Directions wieder aus meinen Haaren?

Um Directions Haarfarbe zu entfernen, wäschst du dein Haar mit etwas kräftigeren Shampoos, arbeitest mit warmem Wasser und gibst der Farbe Zeit, sich auszuwaschen. Pastelltöne verschwinden schneller, während dunkle Nuancen wie Rubine oder Midnight Blue oft länger Restpigmente hinterlassen. Du kannst zusätzlich Reinigungskuren oder spezielle Farbentferner nutzen, solltest dein Haar danach aber intensiv pflegen. Bevor du direkt mit permanenter Haarfarbe über Directions Reste gehst, lohnt eine Phase bewussten Auswaschens und im Zweifel eine fachliche Beratung, damit dein Haar nicht unnötig geschädigt wird.

 

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Aktualisiert am 17 March 2026

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